Kleine Schule – Großes Engagement
 
Grovesmuehle_Schule_GL 1 S.-A.Grovesmuehle_Schule_GL 3 Eu.headGrovesmuehle_Schule_GL 2 D.headGrovesmuehle_Schule_GL 4 W.head1
   

 

 

Globaler Stadtrundgang 2017

 

Beim vergangenen "Globalen Stadtrundgang" im Februar 2017 in Wernigerode hat die Klassenstufe 12 ihren Mitschülern der Klasse 8 Aspekte der weltweiten Produktion von Gütern erklärt. Um dies zu veranschaulichen, haben die Schülerinnen und Schüler interessante Mittel, wie Schätzfragen, Quiz oder Puzzle, Probeverkostung von Schokolade oder Herstellung einer Deocreme ohne Tierversuche, eingesetzt.

Die Wertschöpfungskette haben sie dabei von der Rohstoffbeschaffung über Produktion, Transport und Konsum bis zur Entsorgung der Waren nachverfolgt sowie bestehende Ungerechtigkeiten bei Produktion und Welthandel aufgezeigt. Natürlich wurden auch auf die Alternativen für Verbraucher hingewiesen, denn man muss ja keine Kleidung kaufen, die Menschen und Umwelt schädigt, bloß weil die billig ist.

Die SchülerInnen konnten auch auf die Unterstützung der Händler in Wernigerode setzen. Tchibo erlaubte beispielsweise nicht nur die Nutzung der Stehtische, nein auch eine Aktion „fairer Kaffee“ boten sie an. Dabei wird garantiert, dass der Kaffee ohne ausbeuterische Kinderarbeit gepflückt und den Produzenten ein „fairer“ Preis bezahlt wurde.

Folgende Themen wurden behandelt:

·         Kinderarbeit bei der Kakaoernte

·         Umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe bei der Turnschuhherstellung

·         Tierversuche bei der Kosmetikherstellung

·         Zunehmende Massentierhaltung und ihre negativen Folgen, bei gleichzeitigem Rückgang des Fleischkonsums der Deutschen

·         Abbau von Rohstoffen für die Handyproduktion und die Verwendung des daraus erzielten Gewinns für den Kauf von Waffen

·         Demonstration der Abmessung eines Überseecontainers, in dem ca. 1,3 Mio. Handys transportiert werden können.

·         Kleidung, die in Fabriken in Asien genäht wird, deren Fenster vergittert  und Fluchtwege verschlossen sind, und die anschließend bei Primark und KiK verschleudert wird, dann in kürzester Zeit über Altkleidersammlungen nach Afrika gelangt und dort den heimischen Textilmarkt kaputt macht, mit der Folge, dass Arbeitslosigkeit und Armut weiter zunehmen.

Aber, es gibt auch einen breiten Hoffnungsschimmer am Horizont. Wernigerode hat einen vielversprechenden Weg dahin eingeschlagen. Wir freuen uns sehr, dass Wernigerode den Titel „Fair-Trade Town“ erringen möchte, um die Welt ein wenig gerechter zu machen. Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg!