Kleine Schule – Großes Engagement
 
IMG_5144groves-head-sample
   
Sie sind hier: Home

Fahrt nach Brüssel

 

Nachdem im Mai 2015 ein Europatag an unserer Schule stattgefunden hatte, meldeten sich Schüler aus der 10. und 11. Klasse um an dem Projekt „Goeurope- Europa geht weiter“ teilzunehmen. Die Grovesmühle nahm zum dritten Mal an dem Projekt teil, das sich für ein jugendgerechtes Europa einsetzt. Vier Schüler der 10. und zwei Schülerinnen der 11. Klasse, fuhren vom 6. bis 7. Juli nach Magdeburg. In Magdeburg redeten wir mit vielen Politikern im Landtag Sachsen-Anhalts, unter anderem mit dem Europaminister Rainer Robra und fuhren auf das Schloss Mansfeld. Dort nahmen wir an verschiedenen Workshops teil und lernten schon vorab viel über Europa.

Der Höhepunkt des Projekts sollte aber die Fahrt nach Brüssel vom 14.-18.September sein. So fuhren wir am 14. September früh mit dem Bus von Magdeburg nach Brüssel. Dort schliefen wir in einem schönen Hostel direkt in der Innenstadt. Durch eine Stadt-Rallye lernten wir Brüssel kennen – wir besuchten den Grand Place, das Manneken Pis und aßen Waffeln und Pommes. Natürlich sahen wir uns auch das Atomium an, das zusammen mit dem Grand Place und dem Manneken Pis zu den drei Wahrzeichen Brüssels gehört. Wir waren alle sehr beeindruckt von der schönen Stadt.

Doch Brüssel ist nicht nur die Hauptstadt Belgiens. Da sich das Europaparlament in Brüssel befindet, wird die Stadt auch als Hauptstadt Europas bezeichnet. Da wir natürlich aus einem politischen Grund in Brüssel waren, besuchten wir auch das Parlament und sprachen sogar mit einem Abgeordneten: Arne Lietz. Er ist einer von zwei Europa Abgeordneten unseres Bundeslandes. Wir sprachen mit dem sehr freundlichen Mann über viele Dinge, wie zum Beispiel die Flüchtlingskrise und besuchten anschließend das Parlamentarium, das Besucherzentrum des Parlaments.

Auch die Landesvertretung Sachsen-Anhalts durften wir besichtigen und uns mit vielen Politikern unterhalten, denen wir auch unsere Ziele für ein jugendgerechtes Europa vorstellten. Zusammen mit ihnen diskutierten wir über Probleme in der Schule oder in unserer Stadt. Auch diese Politiker waren sehr freundlich zu uns. Am Abend veranstalteten wir eine kleine Abschlussparty in der Landesvertretung, da es ja am 18. September schon wieder nach Hause ging.

Mein persönliches Highlight der Brüssel-Fahrt war unser Flashmob auf dem Grand Place. Zusammen mit vielen verschiedenen Menschen tanzten wir den „Banana Dance“, auf dem schönsten Platz Europas vor vielen Menschen.

Ich nahm zum zweiten Mal an dem Projekt teil und werde voraussichtlich im nächsten Jahr unsere Schule als Teamerin des Projektes betreuen. Wer sich also für Politik interessiert und gerne mal wissen möchte, wie das so im Europaparlament abläuft, der kann sich bei Frau Christmann, Frau Rudnik oder auch bei mir melden. Das Projekt wird nächstes Jahr wieder stattfinden und die 9. und 10. Klassen sind natürlich gerne eingeladen, daran teilzunehmen.

Ich kann es jedem empfehlen an dem Projekt teilzunehmen. Wir haben alle sehr viel gelernt und so viele schöne und beeindruckende Dinge in Brüssel gesehen und viele nette Menschen kennen gelernt. Jeder der die Chance hat, sollte meiner Meinung nach einmal in dem Projekt mitgewirkt haben – denn wir wollen doch alle ein jugendgerechtes Europa!

 

Skady Herkenrath, Klasse 11B

 

 

Grovesmuehle_Bruessel1Grovesmuehle_Bruessel2Grovesmuehle_Bruessel3Grovesmuehle_Bruessel4Grovesmuehle_Bruessel5Grovesmuehle_Bruessel6Grovesmuehle_Bruessel7Grovesmuehle_Bruessel8