Kleine Schule – Großes Engagement
 
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Landschulheim Grovesmühle tanzt um auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen

Die Grovesmühle nahm am vergangenen Mittwoch zum ersten Mal an der Kampagne "One Billion Rising" - einer weltweiten Aktion für ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen, für weltweite Solidarität und gegen Unterdrückung und Ausbeutung, teil. 

Schülerinnen und Schüler sowie Pädagogen waren mit großem Engagement dabei. Die Choreografie "Break the chain!" - "Spreng die Ketten" wurde zuvor in kleinen Gruppen einstudiert. Dabei wurde die Grovesmühle von Alena Figuera, einer ehemaligen Schülerin unterstützt. 

Gerade an Schulen ist Gewalt ein wichtiges Thema. Spielerisch wurden die Schülerinnen und Schüler für die Thematik "Gewalt" sensibilisiert. Tanzen für eine friedliche Welt - eine Welt, in der Mädchen und Frauen ohne Angst, selbstbestimmt und frei Leben können. 

 

"Let us dance to end the violence - Let us shake the earth into awareness."

 

 

 

 

Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer setzten sich für ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben von Frauen und Mädchen überall auf der Erde ein. Hintergrund der Kampagne sind erschütternde Zahlen. Jede dritte Frau wird im Laufe ihres Lebens vergewaltigt oder geschlagen. Das sind bei einer Weltbevölkerung von derzeit über 7 Milliarden Menschen, von der etwa die Hälfte Frauen sind, über eine Milliarde Frauen - auf Englisch "One Billion". Weltweit erheben sich ebenso viele Frauen, Mädchen und Männer, in vielen Ländern der Erde um ein Zeichen zu setzen. Die internationale Bewegung wurde von der Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert. Sie organisierte 1998 zum ersten Mal am Valentinstag den sogenannten "V-Day-Aktionstag gegen Gewalt gegenüber Frauen". 2012 wurde die Aktion "One Billion Rising" ins Leben gerufen. In über 200 Ländern und in Deutschland in über 150 Städten erheben sich eine Milliarde Menschen um Stärke zu demonstrieren sowie die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, womit Frauen sich täglich auseinandersetzen müssen. "One Billion Rising" versteht sich als globaler Streik und wird von zahlreichen Organisationen sowie Prominenten, Politikerinnen und Politikern unterstützt. Im vergangenen Jahr haben über 50.000 Menschen in über 150 deutschen Städten mitgewirkt.