Kleine Schule – Großes Engagement
 
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Zu Gast in Tucuman

Internationalität, Sprachenvielfalt und das Kennenlernen von anderen Kulturen sind wesentliche Bestandteile im Schulalltag am Landschulheim. Neben chinesischen Schülerinnen und Schülern nehmen auch mexikanische Schüler am Unterricht teil. Eine Schulpartnerschaft mit einer argentinischen Schule soll die Weltoffenheit weiter fördern. 

Zum Aufbau besuchten Schüler und Lehrer/innen im September eine der größten technischen Schulen im Nordwesten Argentinien - das Tecnico Nr. 2°. Die Schule befindet sich im Inneren des Landes in der Stadt San Miquel de Tucuman, der Hauptstadt der Provinz Tucuman. Unterstützt wird die Entstehung durch die Bundesstiftung ENSA, dem Landesschulamt sowie dem Dachverein Reichenstraße e.V. Quedlinburg und einer großzügigen Spende durch die Firma Must (Vienenburg).

 

Die Reise war geprägt von Offenheit und Gastfreundlichkeit. Zahlreiche interessante Programmpunkte brachten den Schülern und Lehrern die argentinische Kultur und Lebensweise näher. 

Neben Besichtigungen der regionalen Industrie wurden auch Ausflüge in die Berge unternommen, so die Schüler. Besonderes Highlight war die Präsentation unserer Schüler vor einem breiten Publikum. Neben fast 150 Schülerinnen und Schülern waren auch das örtliche Fernsehen "Canal 8" sowie der Honorarkonsul für Deutschland German Enrique Böttger zu Gast. 

Angedacht ist, dass im nächsten Jahr eine Gruppe von zehn Schülerinnen und Schülern mit zwei Lehrerinnen für drei Wochen an die Grovesmühle kommen. Das Projektthema lautet: "Eine Welle von Müll!?!. Im Mittelpunkt des Projektes soll ein Vergleich über den Ist-Zustand in Deutschland und Argentinien stehen. Für die Begegnungsreise hofft das Landschulheim Grovesmühle auf die weitere Unterstützung der ENSA. 

 

Dieses Projekt wurde durch die Lehrerin Gabriele Könnecke initiiert, die den Schüleraustausch koordiniert und begleitet. Unterstützt wird sie dabei von ihren Kollegen Nicolle Puts-Warnecke und Felix Würdig.