Kleine Schule – Großes Engagement
 
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2017

 

​Auszeichnung "Aktiv für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt"

Für die Patenschaft mit einer Roma-Schule wurde das Landschulheim Grovesmühle ausgezeichent. Seit 2012 besteht ein gemeinsames Schulprojekt mit dem Verein Kinderhilfe für Siebenbürgen e.V.. Konkret geht es dabei um eine Patenschaft mit dem Pippi-Langstrumpf-Haus in Sibiu (Rumänien). Geehrt wurde das vielseitige Engagement, welches von Theateraufführungen, Konzerten, Flohmärkten bis hin zu Weihnachtstransporten reicht. Initiiert wurde das Projekt von Gabriele Rudnik. Ziel des Projektes ist es, für Diskriminierung von Roma in Europa zu sensibilisieren und sich für und vor allem mit Roma-Kindern zu engagieren. Das Pippi-Langstrumpf-Haus ist eine Schule, welche speziell Roma-Kinder unterstützt und fördert.

 

Das "Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt" hat im Rahmen des Wettbewerbs insgesamt 84 Initiativen und Projekte, für ihr vorbildliches und nachahmenswertes zivilgesellschaftliches Engagement, aus ganz Deutschland ausgezeichnet.

 

Aktionstag & Spendenlauf

Im Rahmen des Aktionstages für die Gleichberechtigung behinderter Menschen, war das Landschulheim Grovesmühle Teilnehmer am Spendenlauf initiiert durch das Netzwerk "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Der Protesttag in Quedlinburg war eine Aktion im Kooperation mit dem EU-Aktionstag für die Gleichstellung behinderter Menschen.

Unter dem Motto "Wir laufen uns bunt" sollte ein klares Statement gegen Diskriminierung und Rassismus gesetzt werden. Die gesammelten Spenden werden zu gleichen Teilen der Behindertenhilfe Landkreis Harz sowie der Flüchtlingshilfe Landkreis Harz zugutekommen. 

 

Die Schüler des Landschulheim Grovesmühle wurden durch folgende Sponsoren unterstützt: Stretzel Transporte, Gemeinschaftspraxis Schmerer und Seidel, Kerstin Lutter, Familie Netwall, Familie Schach, Familie Kuschel, Familie Meier sowie Norman Bläß und Stefanie Schröder.  

 

Berlinfahrt 

Bei unserer Berlinfahrt im März haben wir das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen besucht. Max und Lukas haben die Mitschüler über die Entstehungsgeschichte des Denkmals und das Schicksal der Homosexuellen in der NS-Zeit informiert.

 

Das Denkmal wurde von Michael Elmgreen und Ingar Dragset entworfen. […]In einer Fensteröffnung ist ein Film mit einer Kuss-Szene zu betrachten. Es soll die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus ehren und zugleich » ein beständiges Zeichen gegen Intoleranz, Feindseligkeit und Ausgrenzung gegenüber Schwulen und Lesben setzen «.[…]

https://www.stiftung-denkmal.de/denkmaeler/denkmal-fuer-die-verfolgten-homosexuelen.html