Kleine Schule – Großes Engagement
 
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Die Grovesmühle hat gewählt!

AfD würde nicht in den Bundestag einziehen - CDU/CSU klarer Favorit 

 

Neun Tage vor der Bundestagswahl fand am vergangenen Freitag die U18-Wahl, die Wahl für Kinder und Jugendliche, statt. Als Wahllokal mit dabei war das Landschulheim Grovesmühle. Von 8:00 bis 16:00 hatte alle Minderjährigen, die sich in Deutschland aufhalten, die Möglichkeit ihre Stimme kundzutun und wählen zu gehen. Dabei handelt es sich um eine exakte Kopie der Bundestagswahlen, mit dem Ziel die Stimmung und Meinung der "Wähler von morgen" zu erfassen. U18 ist eine der größten Initiativen politischer Bildung, die von und für Kinder und Jugendlichen organisiert wird. Insgesamt gab es mehr als 1660 Wahllokale und mehr als 215.000 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen. 

 

An der Grovesmühle haben insgesamt 276 Schülerinnen und Schüler ihre Stimme abgegeben. Aus den 262 gültigen Stimmen ergibt sich folgendendes Ergebnis: 

Die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU/CSU) geht, mit fast 40 Prozent der Stimmen,  als klarer Sieger hervor. Gefolgt von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (13%) und BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN (12,2%). Eine überraschend große Wählerschaft konnte die Allianz für Menschenrechte, Tier- und Naturschutz von sich überzeugen. Sie erhielten mit knapp 8,4 Prozent die fünft meisten Stimmen. Die AfD würde es, mit knapp unter 5 Prozent, nicht in den Bundestag schaffen. 

 

 

Bundesweit zeigen sich ähnliche Tendenzen. Insgesamt setzte sich auch hier die CDU/CSU mit 28 Prozent durch. Gefolgt von der SPD und von Bündnis 90 /Die Grünen. Deutlich mehr Stimmen erhielt die DIE LINKE und die AfD. Insgesamt sind im bundesweiten Durchschnitt die Parteien deutlich enger zusammen, als im Ergebnis der Grovesmühle (das bundesweite Ergebnis gibt es hier).

 

 

 

Vorab fanden Schülergespräche statt. Die Schülerinnen und Schüler der 5./6. Klasse wurden über die Parteien und ihr Programm sowie allgemein über die Wahlen zum Bundestag informiert. Die 5. Klässler konnten alle ihre Fragen in einem Gesprächskreis den 10. Klassen stellen und die sechsten Klassen wurden durch die 9. Klässler informiert. Natürlich unter der Aufsicht der unterrichtenden Lehrer. Sowohl Lehrer als auch Schüler bewerteten das Ganze sehr positiv, da die jüngeren Schüler jetzt dank ihrer älteren Mitschüler wichtige Unterschiede der Parteien sowie deren Programm kennen. Damit können sie sich orientieren und werden bei der bevorstehendenden U18-Wahl ihr Kreuz basierend auf Wissen und nicht irgendwo, weil "sie keine Ahnung" haben, setzen.