Kleine Schule – Großes Engagement
 
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Auf nach Weimar

Unsere Exkursion begann mit dem Treffen in der Grovesmühle um 8 Uhr. Von da fuhren wir mit dem Bus nach Weimar. Weder Glatteis noch Schnee konnten unsere Busfahrerin Doreen davon aufhalten, uns sicher in unser Hummel-Hostel nach Weimar zu bringen. Sicher angekommen, bezogen wir unsere Zimmer und bekamen eine kleine Hauseinweisung. Danach ging unser Kulturprogramm mit einer Stadtrallye los! Aufgeteilt in kleine Gruppen begaben wir uns durch das kleine Städtchen Weimar. Jedoch schaffte es das Sturmtief Friederike auch nach Weimar, sodass wir uns vor herabstürzenden Dachziegeln und entwurzelten Bäumen schnell wieder in Sicherheit brachten. Nachdem wir unsere Rallyeergebnisse gemeinsam verglichen, gehörte der Abend uns. Natürlich waren wir pünktlich auf unseren Zimmer und gingen zeitig schlafen. 

 

Den Freitag begannen wir mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor wir uns fertigmachten und über den Tagesablauf informiert wurden. Danach sind wir mit beiden Klassen zu Goethes Wohnhaus gegangen, welches nur einen Katzensprung vom Hostel entfernt lag. Dort besuchten wir abwechselnd das Wohnhaus Goethes sowie das dazugehörige Museum. Hier erfuhren wir so einiges Neues über Goethe; z.B.  seine Sammelleidenschaft für skurrile Dinge wie Tierskelette und Menschenschädel.

Nach einer kurzen Mittagspause spazierten wir in den Park an der Ilm und besuchten Goethes Gartenhaus. Am Abend stand schließlich die Theateraufführung von Goethes Lebenswerk Faust. Der Tragödie Erster Teil auf dem Programm. Das Stück dauerte drei Stunden. Es war teilweise ziemlich anstrengend zuzuhören, da es sprachlich nur an manchen Stellen modernisiert wurde. Im Großen und Ganzen hat es uns aber gefallen. Als das Stück zu Ende war, sind wir wieder in unser Hostel zurückgekehrt und todmüde ins Bett gefallen.

 

Am Samstag hatten wir mit dem Beginn des Frühstücks einen angenehmen Start in den Tag. Nachdem Packen unserer Taschen haben wir uns gemächlich auf dem Weg zur Fürstengruft gemacht. Dort, wo neben der Fürstenfamilie auch Goethe und Schiller begraben liegen, haben wir jede Menge Neues über die beiden berühmten Dichter gelernt. Nach einer darauffolgenden Tour über den umliegenden Friedhof sind wir zurück in unser schönes Hummel-Hostel und haben uns bereit für die Abreise gemacht. Aber es ging nicht direkt nach Hause. Nach einer kurzen Busfahrt erreichten wir die Gedenkstätte Buchenwald. Da unsere Filmvorführung ausfiel, haben wir uns noch in der Cafeteria aufgewärmt, bevor wir über das Gelände geführt wurden. In einer zweistündigen Besichtigung der Gedenkstätte Buchenwald, hatten wir die Möglichkeit, authentischer in die Geschichte einzutauchen und den Opfern des Holocausts zu gedenken. Anschließen fuhren wir wieder nach Hause und erreichten die Grovesmühle gegen 18 Uhr. Die Rückreise war – geprägt durch Müdigkeit und eventuell auch Betroffenheit – sehr ruhig. 

 

Celina Wiese, Charlie Lekebusch, Emma Feuerstein, Kim Ashley Ossowski, Maren Wagner und Paulin Wackerhagen