Kleine Schule – Großes Engagement
 
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Aktion gegen den Hunger - mit der Welthungerhilfe

Am 7. Oktober haben wir in WR und in der Groves Kuchen zugunsten der Welthungerhilfe verkauft.

 

Die Welthungerhilfe hatte uns um Teilnahme an ihrer Aktion „Die Welt isSt nicht gerecht. Ändern wir’s!“ gebeten, und wir haben gleich „ja“ zu dem Motto gesagt.

 

Wir wollen nämlich, dass in mobilen Schulen in Mali und Burundi Schulkantinen eingerichtet werden (weitere Infos dazu siehe unten).

 

So werden die Kinder wenigstens eine warme Mahlzeit pro Tag bekommen. Den Kuchen haben die Eltern der Klasse 8b gebacken. Er war sehr lecker. Wir haben durch den Verkauf 221,50 Euro eingenommen und das Geld sofort an die Welthungerhilfe überwiesen.

 

An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an die Eltern der Klasse 8b für ihre Unterstützung beim Kuchenbacken!

 

 

 

Schulkantinen und mobile Schulen für Jungen und Mädchen in Mali

 

Am 24. Oktober war Herr Dr. Coulibaly aus Göttingen, Referent für das Projekt "Deine Stunde gegen den Hunger" der Deutschen Welthungerhilfe bei uns in der Grovesmühle um uns über das Projekt „mobile Schulen“ in Mali und Burundi zu informieren.

 

Der Besuch einer Schule ist für viele Jungen und Mädchen in Mali nicht möglich, denn als Nomaden ziehen sie mit ihren Familien auf der Suche nach Weidegründen und Wasser für ihre Tiere von einer Gemeinde zur anderen. Deshalb fördert die Welthungerhilfe seit 2007 die Einrichtung mobiler Schulen; unterstützt die Aus- und Fortbildung von Lehrern und stattet die wandernden Schulräume mit Materialen aus.

 

Gemeinsam mit dem Welternährungsprogramm werden Schulkantinen in 66 Schulen organisiert. Rund 7.400 Kinder und Jugendliche bekommen täglich ein warmes Essen. Diese regelmäßigen Mahlzeiten sind für die oft sehr armen Eltern ein wichtiger Anreiz, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Sie selbst sind oft kaum in der Lage, ihre Kinder ausreichend zu ernähren.

 

Das tägliche Mittagessen überzeugt immer mehr Eltern, auch ihre Töchter zur Schule zu schicken, die aus Kostengründen zugunsten der Söhne bisher meist auf Bildung verzichten mussten.

 

Die Lehrer wandern mit

An jedem neuen Lagerplatz stellen die Gemeinschaften mindestens ein Zelt oder eine Hütte für den Unterricht bereit. Die Lehrer wandern mit. So können die Kinder ihre Lebensweise mit einer guten Schulausbildung verbinden und erhalten die Perspektive für eine bessere Zukunft.

Weil immer mehr Kinder diese Schulen besuchen, plant die Welthungerhilfe, die Zahl der mobilen Schulen auszubauen. So wird vielen hundert Kindern der Zugang zu Bildung und zu einer besseren Zukunft ermöglicht.