Kleine Schule – Großes Engagement
 
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Historischer Blüthner-Flügel für das Gert-Ulrich-Buurman-Haus

 

 

Für Projektkonzerte und verschiedene andere Musikveranstaltungen im Gert-Ulrich-Buurman-Haus diente in der letzten Zeit der 2012 über Spenden angeschaffte Yamaha-Flügel. Er gehört eigentlich in unser Heizhaus, das mit seiner Bühne und dem Bandprobenraum ebenfalls für musikalische Veranstaltungen in kleinerem Rahmen zur Verfügung steht. Dorthin soll der Yamaha-Flügel auch bald zurückfinden, denn …

 

… im Dezember ist es unserer Schule gelungen, einen historischen Blüthner-Flügel zu erwerben. Blüthner-Flügel sind bekannt für ihren warmen, vollen und singenden Klavierton. Schon der berühmte deutsche Dirigent Wilhelm Furtwängler bescheinigte der Leipziger Klavierbaufirma: "Blüthner Flügel können wirklich singen, das Schönste, was man von einem Klavier sagen kann." Insbesondere Instrumente aus der Schaffensperiode um die 19. Jahrhundertwende sind klanglich qualitativ hochwertige „Zeitdokumente“, die es aus heutiger musikwissenschaftlicher Sicht zu erhalten gilt.

 

Der angeschaffte Blüthner-Flügel wurde 1909 gebaut und kann von seiner Modellgröße her das Atrium unseres Gert-Ulrich-Buurman-Hauses in Zukunft sehr gut mit seinem Klang erfüllen. Obwohl das Instrument von seiner Substanz gut erhalten ist, müssen noch einige Instandsetzungsarbeiten an Verschleißteilen (Erneuerung der Filzhammerköpfe, Regulierung der Mechanik, Intonation) durchgeführt werden, bevor es wieder für Konzerte eingesetzt werden kann.

 

Für dieses Projekt suchen wir Sponsoren und bitten um Mithilfe bei der Erhaltung dieses einmalig schönen Musikinstrumentes.

 

Spenden, die die musikalische Arbeit an unserer Schule unterstützen, sind steuerlich absetzbar. Entsprechende Spendenbescheinigungen werden Ihnen bei beabsichtigten zweckgebundenen Spenden zur Instandsetzung des Blüthner-Flügels selbstverständlich über unsere Schule ausgestellt.

 

Christian Hauf, Fachbereich Musik am LSH Grovesmühle

im Dezember 2016

 

 

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Berlinfahrt 2016

 

Berlinfahrt 2016

 

Konzert zum Abschluss dies Projektkonzertjahres 2015

Am Samstag, dem 28.11.2015 trat der Projektchor der Musikkurse 11 und 12 noch einmal zu einem adventlichen Konzert in der Bad Harzburger Wandelhalle im Badepark auf. Es war das dritte Mal in diesem Jahr, dass der Projektchor ein Konzert für die Öffentlichkeit dargeboten hat. Das erste Projektkonzert zum Thema „Stimmungsbilder“ fand regulär zum Abschluss des Schuljahres 2014-15 im Gert-Ulrich-Buurman-Haus des Landschulheims Grovesmühle statt. Zum 20. Wiedergründungsjubiläum unserer Schule wurde das Konzertprogramm noch einmal erfolgreich wiederholt.

 

Das letzte Konzert in diesem Jahr fand in Bad Harzburg statt – am Samstag vor dem 1. Advent. Diesmal war das Konzertprogramm ein Gemeinschaftsprojekt von drei Chören: der Frauenchor „epiccolo“ aus Wernigerode, der Männerchor aus Göttingerode und unser Projektchor der Musikkurse 11 und 12 gestalteten einen stimmungsvollen Nachmittag in der bis auf den letzten Platz besetzen Wandelhalle Bad Harzburg, in der täglich auch die drei Bad Harzburger Heilquellen an die Kurgäste ausgeschenkt werden. Ein sehr schöner Ort in der Kurstadt Bad Harzburg, der für das adventliche Musikprogramm der Chöre eine nette Kulisse bot. Zum Abschluss sangen alle drei Chöre gemeinsam: „Dona nobis pacem“.

 

Die Schülerinnen und Schüler unserer beiden Oberstufen-Musikkurse können auf ein erfolgreiches Musikjahr 2015 zurückblicken. Dass es allen Jugendlichen Freude bereitet hat, ein Konzert für Eltern, Besucher unserer Schule und Kurgäste in Bad Harzburg zu gestalten, war der stets fröhlichen und ausgelassenen Stimmung vor und nach den Konzerten zu entnehmen. Von den Zuhörern erfuhren wir viel Lob und Anerkennung.

 

Nach dem letzten Konzert waren wir alle gemeinsam in großer und netter Runde in Vienenburg in einem asiatischen Restaurant essen – das hat allen gefallen. Ich bedanke mich an dieser Stelle sehr herzlich bei allen mitwirkenden Schülerinnen und Schülern, den Fotografinnen Susanne Frille und Sophie Simon, die uns mit ihren Fotos bleibende Erinnerungen beschert haben sowie der Projektchor-Gastdirigentin Gordana Prade und den begleitenden Musikerinnen und Musikern: Daniela und Anne Gratzke, Ines Märkisch, Johannes Festerling, Frithjof Abel und Carsten Petersen.

 

Christian Hauf, Fachbereich Musik am Landschulheim Grovesmühle

 

Fotos: Sophie Simon, Klasse 12b

 

 

 

Abschlusskonzert in der Wandelhalle Bad Harzburg

Am 27. September 2014 stellten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 12 - vorerst zum letzten Mal in dieser Projektreihe - ihr Programm "Das Harmonium - vergessen und wiederentdeckt" vor.

Hier geht es zur ausführlichen Pressemeldung.

 

Aufzeichnungen hat uns Christian Hauf über die SoundCloud bereitgestellt:

https://soundcloud.com/christian-hauf/wandelhalle-bad-harzburg-1  

Konzert im Kloster Ilsenburg

Der Erfolg des Projektkonzerts "Das Harmonium - vergessen und wiederentdeckt" verlangte förmlich eine Zugabe.

Dieser kamen Christian Hauf und die Schülerinnen und Schüler des Musikkurses der Klasse 11 nur zu gerne nach.

Aufzeichnungen hat uns Christian Hauf über seinen youtube-Channel bereitgestellt.

 

 

Projektkonzert "Das Harmonium - vergessen und wiederentdeckt"

Anlässlich der 100-Jahr-Feier der Grovesmühle veranstalteten Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 ein wunderbares Konzert.

Vor einem ausverkauften Haus zeigten sie am 26.04.2014 im "Heizhaus" ihr Können!

 

 

 

Restaurierung von Musikinstrumenten

Im Schuljahr 2013-14 schrieb ein Schüler seine Facharbeit über das Thema „Das Harmonium – vergessen und wiederentdeckt“ – seinen Musiklehrer fesselt eine besondere Leidenschaft – er restauriert und spielt alte französische Druckwind-Harmoniums – darum lag das Thema nahe. Zwei Jahre zuvor hatte der Musikkurs 10 innerhalb des Kursthemas „Romantik“ projektweise ein Harmonium restauriert, das in der benachbarten Friedhofskapelle sein kärgliches Dasein (kurz vor dem Sperrmüll …) fristete. Aus einem unspielbaren und von großen Schäden gezeichneten Harmonium wurde wieder ein spielbares Instrument, das sich nebenher noch als ein ganz besonderes Harmonium herausstellte: ein Druckwindharmonium des berühmten österreichischen Hof-Harmoniumbauers „Peter Titz, Wien“ - gebaut ca. 1860. Den Schülerinnen und Schülern hat dieses Projekt großen Spaß gemacht und sie haben dabei ganz praktisch erfahren, welche große handwerkliche Kunst und solide, die Zeiten überdauernde Qualität in einem solchen historischen Musikinstrument aus der „Mitte der Musikepoche der Romantik“ stecken.

 

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Hildegard von Bingen – Projekt 2011

Das Kursthema in der Oberstufe „Musikentwicklungen im Mittelalter“ wird regelmäßig über die gute Zusammenarbeit mit dem Kloster Ilsenburg vertieft. Die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse haben in der genialen Akustik der romanischen Klosterkirche Ilsenburg innerhalb verschiedener Praxisstunden die Möglichkeit, verschiedene Gesangformen, die im Mittelalter ihre Blütezeit hatten und aus denen sich die mehrstimmige Musik entwickelte (Notre-Dame-Epoche) selbst zu singen und zu musizieren. Daraus wurde im Jahr 2011 ein ganzes Projekt, bei dem verschiedene Fächer zusammenwirkten und zusammenarbeiteten: Latein mit Simultanübersetzungen mittelalterlicher Lyrik, Theater mit kleinen gespielten Szenen zum Thema der Tugenden, denen Hildegard von Bingen sogar ein eigenes Mysterienspiel widmete, Kunst mit einer Ausstellung des Kunstkurses zu Darstellungen mittelalterlicher und aktueller Bezüge der Tugenden und natürlich die Musik, die die gesamte große Aufführung mit mittelalterlichen Gesängen verband. Manche Gesänge wurden auf „Monochorden“ (Musikinstrumenten mit vielen Saiten, die auf einen Ton gestimmt sind) begleitet, die im Rahmen eines Praxisprojektes „Holzbearbeitung“ in der Schulwerkstatt entstanden sind – sie gaben den mittelalterlichen Gesängen eine ganz besondere Klangwirkung.

 

 

Orgel-Exkursionen

2010 unternahmen die Kurse Kunst und Musik eine Exkursion zu verschiedenen Klöstern und Kirchen der Region – die Marktkirche Goslar mit einer ganz modernen Orgel, Kloster Grauhof bei Goslar mit einer detailgetreu restaurierten Barockorgel (gebaut zwischen 1734-1737) und die Orgel der Klosterkirche Huysburg wurden anschaulich durch den Musiklehrer Christian Hauf vorgeführt und sorgten für genug Potential als Ausgangspunkt für die anschließende Diskussion im Musikunterricht innerhalb des Kursthemas „Musikepochen 1600 – 1900“.

 

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Berlinfahrt – Berliner Philharmonie und fächerübergreifendes Rahmenprogramm

Es ist inzwischen zu einer Tradition geworden, dass die 10. Klassen des Landschulheims Grovesmühle eine fächerübergreifende Exkursion nach Berlin unternehmen. Während der dreitägigen Berlinfahrt erwartet die Schülerinnen und Schüler ein anspruchsvolles, anstrengendes aber auch sehr eindrückliches Programm: Ausgangspunkt ist der Besuch einer Generalprobe der Berliner Philharmoniker, die über das Education-Programm der Berliner Philharmonie schon über viele Jahre angeboten wird. Hier haben die Jugendlichen einmal die Möglichkeit ein renommiertes Orchester in seiner vollen Klangfülle live und bei der aktiven Probenarbeit zu erleben – vorher gibt es jeweils eine Einführung in die Musikwerke durch Musikwissenschaftler und Orchestermusiker. Das umfassende Programm setzt sich jeweils fort mit Führungen durch das Jüdische Museum Berlin, das ehemalige Staatssicherheits-Gefängnis Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und die Erkundung des Holocaust-Denkmals – optional und je nach Zeitmanagement runden Besuche der Museumsinsel oder des Bundeskanzleramtes das thematische Angebot ab.

 

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