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Auszeichnung Hitzeschutzkonzept

Auszeichnung für nachhaltiges Engagement

Wir wurde beim Landesschulwettbewerb „Klimaschutz – AKTIV“ des Landes Sachsen-Anhalt für unser innovatives Hitzekonzept ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand Mitte Juni in Magdeburg im Beisein von Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann statt.

Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Klimaschutz macht Schule“ und wurde vom Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt gemeinsam mit der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) bereits zum dritten Mal organisiert. Ziel ist es, beispielhafte Schulprojekte sichtbar zu machen, die zu einem nachhaltigen und ressourcenschonenden Alltag beitragen. Die Bandbreite reicht von Mobilität und Ernährung bis hin zu Energieeffizienz und innovativen Bildungsformaten.

Ausgezeichnet wurde unser Hitzekonzept, das im Rahmen des Projekts „Nachhaltig lernen und wachsen“ entwickelt wurde. Ziel ist es, Nachhaltigkeit und Klimaschutz nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern praktisch und erfahrbar zu machen. Es geht um alltagstaugliche Maßnahmen, um den steigenden Temperaturen im Schulalltag effektiv zu begegnen.

Im Mittelpunkt steht dabei ein Ansatz, der bewusst auf technische Lösungen wie Klimaanlagen verzichtet und stattdessen auf natürliche, kreative und gemeinschaftlich getragene Maßnahmen setzt.

Zu den umgesetzten Maßnahmen zählen unter anderem:

  • die Einrichtung von Abkühlungsmöglichkeiten durch Wasservernebelung

  • die Reaktivierung unserer Badestelle

  • die Schaffung schattiger Aufenthaltsbereiche durch Bepflanzung

  • die Gestaltung neuer Lern- und Erholungsräume wie unser „Garten der Sinne“

  • sowie Angebote der kostenfreien Trinkwasserversorgung

Das Konzept zeichnet sich besonders durch seine hohe Beteiligung der Schulgemeinschaft aus. Unsere Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und externe Partner haben gemeinsam Ideen entwickelt und umgesetzt. Im Zuge der Projektentwicklung haben sich verschiedene Arbeitsgemeinschaften innerhalb der Schulgemeinschaft gegründet. Eine gemeinsame Geländebegehung bildete den Auftakt. Dabei wurden Bedarfe identifiziert, Ideen gesammelt und Prioritäten gesetzt. Im Ergebnis wurden Ideen systematisch dargestellt, Synergien herausgearbeitet sowie ein Geländeentwicklungsplan entworfen. Das Konzept versteht sich dabei als dynamischer Prozess, in dem Maßnahmen nicht nur gebündelt, sondern auch neue Impulse gesetzt werden, stets mit dem Ziel, Nachhaltigkeit als gelebte Praxis im Schulalltag zu verankern.