Reise nach Argentinien zu unserer Partnerschule

11.11.2019

Schulpartnerschaft_Argentinien_Reise_2019

Impressionen

"Wer nicht läuft, der fliegt." 
(Argentinisches Sprichwort)

Und genau das haben wir gemacht. Wir, sind 12 Schüler und Schülerinnen der Grovesmühle, die mit Frau Könnecke, Frau Warnecke und Kristin Könnecke als Alumni nach Tucuman gereist sind.

Nachdem wir fast 40 Stunden unterwegs waren, haben wir endlich unser Ziel erreicht: San Miguel de Túcuman. Eine unglaublich facettenreiche Stadt im Norden von Argentinien, wo uns unsere Gastschüler schon aufgeregt erwartet haben. Wir haben uns von Anfang an alle sehr gut verstanden und schnell wurde klar, dass wir hier Freunde fürs Leben finden würden. Auch die Familien der Gastschüler haben uns unglaublich gastfreundlich aufgenommen und sorgten zu jeder Tageszeit dafür, dass wir uns wie zu Hause gefühlt haben.

Wenn wir nicht zu Hause bei unseren Gastfamilien waren, haben wir gemeinsame Ausflüge mit allen gemacht, zum Beispiel in die Berge, wo wir wunderschöne Landschaften, Leben indigener Stämme kennengelernt haben. Außerdem haben wir uns im Rahmen des Projekts intensiv mit Zuckerrohr und Zuckerrübe beschäftigt und verschiedene Fabriken und Plantagen besichtigt. Natürlich hat das Thema Umweltschutz auch aufgrund seiner Aktualität eine große Rolle gespielt. Als wir gemeinsam ein Recyclingunternehmen besucht haben, sind uns die Unterschiede im Umweltschutz zwischen Deutschland und Argentinien sehr stark deutlich geworden, denn im Gegensatz zu Deutschland ist die argentinische Umweltpolitik sehr rückschrittlich. Deshalb ist es so wichtig, unser Projekt in den nächsten Jahren fortzusetzen, denn nur so ist es möglich, gemeinsam die einzigartige Natur Argentinien zu erhalten.

Die letzten Tage haben wir im Herzen von Argentinien verbracht - Buenos Aires. Hier haben wir gemeinsam die Stadt besichtigt und noch die letzten Male das köstliche argentinische Essen genossen.

Der Abschied war wie zu erwarten, sehr emotional und selbst bei den Jungs ist kein Auge trocken geblieben, weshalb die Rückreise dementsprechend traurig war. Aber abgesehen davon war die Reise nach Argentinien eine unvergessliche und unglaublich beeindruckende Erfahrung, die jeder zumindest einmal in seinem Leben gemacht haben sollte.

Dies Reise war nur möglich durch die Förderung der ENSA, der Stiftung Nord-Süd-Brücken, dem Landesschulamt und dem Förderverein der Schule. Außerdem möchten wir uns bei den zahlreichen Spendengebern sowie unseren Eltern, die uns diese Reise ermöglicht und bei den Vorbereitungen hilfreich zur Seite gestanden haben, ganz herzlich bedanken.

Antonia Görner und Constantin Siebert (12b)