Projekttage und Workshops zum Thema Diversität und Diskriminierung

29.01.2019

Die Auseinandersetzung mit den entwicklungspolitischen Themen, Diversität und Diskriminierungssensibilität spielen in Schulen, in Deutschland und überall auf der Welt eine zunehmend wichtigere Rolle. In der vergangenen Woche setzten sich vier Referenten des Vereins „FairBindung“ aus Berlin mit Schülergruppen verschiedener Klassen intensiv mit diesen Themen auseinander. Ziel der Projekttage war es neue Blickwinkel zu gewinnen, die eigene Sichtweise zu hinterfragen und alternative Handlungsweisen zu erarbeiten.

Innerhalb der vier Tage führten die Referenten interaktive und unterhaltsame Workshops durch, in denen besonders der Austausch und Diskussion im Mittelpunkt standen. Unsere Schülerinnen und Schüler schilderten innerhalb der Projekttage ihre eigenen Erfahrungen mit Rassismus. Viele der Beispiele machten die fehlende Solidarität und „Wegschaukultur“ deutlich. Um dieser entgegenzuwirken, ist es wichtig, dass sich mit Diskriminierung, Rassismus und Diversität auseinandergesetzt wird.  

Zu Schwerpunkten an den einzelnen Projekttagen zählten der Austausch, wie sich Menschen in Deutschland und Brasilien für die Gleichberechtigung einsetzen und was jeder Einzelne selber tun kann, die Klärung verschiedener Begrifflichkeiten wie NGO/ NRO, Feminismus, LGBTQ, Non-Binär/ Genderqueer, sowie spielerische Übungen zu Macht, Vorurteilen und Diskriminierung. Weiterhin wurde an Hand des Beispiels Straßenfußball gezeigt, wie wichtig der Umgang mit- und untereinander ist. Im Zentrum dieses Workshops standen Teamwork, Fairplay und Persönlichkeitsentwicklung.

Interessante und lehrreiche Tage, die die Schüler und Schülerinnen sensibilisiert und zu neuen Denkanstößen angeregt hat.

Gleichzeitig besuchten Leonie Baumgärtner, Paul Giese und Frau Könnecke die ENSA-Kick-off-Konferenz in Kirchheim. Als eine von bundesweit 50 geförderten Schulen nahm die Grovesmühle an der Konferenz teil, um mit anderen Lehrern, Schülern und Schülerinnen sowie NRO-Vertretern ins Gespräch zu kommen. Dazu gehörte auch die Auseinandersetzung mit den Themen Diversität und Diskriminierung. Die Konferenz dient als Grundlage für den geplanten Besuch in Argentinien im September dieses Jahres.