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Zen-Tempel

Ausflug der Klasse 7 zum Zen-Tempel in Halle

Im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts unternahm die Klassenstufe 7 Mitte März einen besonderen Ausflug, der ihnen Einblicke in zwei unterschiedliche Weltreligionen ermöglichte. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen besuchten die Schüler zunächst ein islamisches Kulturzentrum in Halle und anschließend den dortigen buddhistischen Zen‑Tempel. Merle hat die Eindrücke dieses Tages in einem persönlichen Bericht festgehalten, den wir hier gerne teilen.

Bericht von Merle, Klasse 7

Unser Ausflug in den Zen-Tempel nach Halle 

Mitte März trifft sich der Religions- und Ethikkurs der Klassenstufe 7 am Teichhaus, bevor sie gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Cyriax und Frau Groß mit dem Bus nach Halle starteten. Jetzt fragt ihr euch bestimmt alle, was genau wir dort gemacht haben und wofür wir 1 ½ Stunden gefahren sind. Ich will euch nicht länger auf die Folter spannen. Zuerst sind wir zu einem islamischen Kulturzentrum gefahren, wo wir eine Menge übers Beten, Mekka, den Koran und die Religion an sich erfahren haben. Zum Beispiel muss man einmal in seinem Leben, wenn man dieser Religion angehört, nach Mekka pilgern. Der Koran ist auf Arabisch, und vor dem Gebet gibt es eine festgelegte Reihenfolge, wie man sein Gesicht und die Hände waschen muss.

Anschließend sind wir alle zum buddhistischen Zen-Tempel gefahren. Dort, aufgeteilt in zwei Gruppen, haben wir die buddhistische Lebensweise kennenlernten. Alle saßen entspannt und im Rhythmus atmend auf Kissen kleiner Minibänke. Danach legten wir uns auf den Boden – alles ist leise und wir fühlten jeden Teil unseres Körpers, achteten auf unsere Bedürfnisse und all der Alltagsstress verschwandet. Nach einer Dreiviertelstunde, leider war die Zeit viel zu schnell vorbei, mussten wir uns von dem Ort der Ruhe verabschieden. Mit dem Bus fuhren wir wieder zurück zur Grovesmühle und ein weiterer Schultag war „geschafft“.