Internationalität

Internationalität, Sprachenvielfalt und das Kennenlernen von anderen Kulturen sind wesentliche Bestandteile im Schulalltag am Landschulheim. Neben chinesischen SchülerInnen nehmen auch mexikanische und zukünftig argentinische SchülerInnen am Unterricht teil.

Unsere internationalen Schulpartnerschaften bereichern das Leben an Schule und Internat. Sie motivieren zum Lernen, machen den Unterricht interessanter, erweitern unseren Horizont und tragen zur Ausprägung von Werten und Toleranz bei. Selbstverständlich können sich auch die SchülerInnen des Landschulheim Grovesmühle an unserem internationalen Austausch beteiligen. 

Chinesische Schüler

Das Interesse chinesischer Schülerinnen und Schüler an einem Schul- und Hochschulabschluss in Deutschland ist groß. Seit dem Schuljahr 2015/2016 besuchen uns chinesische SchülerInnen.

Um die Qualität des Unterrichts und die individuelle Betreuung auf einem hohen Niveau zu garantieren, werden in den kommenden Jahren insgesamt nicht mehr als 15 chinesische Jugendliche am Internat aufgenommen werden.

Die Voraussetzungen für eine Aufnahme am Internat des Landschulheim Grovesmühle sind dabei hoch: Die Jugendlichen müssen über den europäischen Sprachlevel B2 verfügen und sehr gute Noten in Mathematik und Naturwissenschaften mitbringen.

Dabei arbeiten wir mit der Schülervermittlung MY Education Service International zusammen. Frau Dr. Mao und ihr Team beraten Eltern und Schüler in Berlin und Shanghai über die Aufnahmemöglichkeiten.

Internationalität in der Grovesmühle
Internationalität in der Grovesmühle
Internationalität in der Grovesmühle

Schulpartnerschaft mit Mexiko

Seit 2012 pflegt das Landschulheim Grovesmühle eine Schulpartnerschaft mit der deutschen Schule in Guadalajara in Mexiko. Die Schülerinnen und Schüler aus beiden Ländern verbringen dabei bis zu drei Monate in der Partnerschule und leben in Gastfamilien.

Initiiert wurde Austausch durch Gabriele Könnecke sowie Yariela Badtke und Conni Kopf (Netzwerk Harz Global). Hartnäckig, mit viel Charme und Motivation suchten sie Förderer und Gasteltern für dem Schüleraustausch, der in diesem Umfang an der Grovesmühle „Premiere“ feierte.
Durch die Unterstützung der ENSA (Bundesorganisation für internationale Schulpartnerschaften), der Stiftung Nord-Süd-Brücken, des Schulamtes in Sachsen-Anhalt und des Fördervereins des Landschulheims Grovesmühle konnte ein Teil des finanziell aufwändigen Projekts aufgefangen werden. Nicht zu vergessen die Gasteltern, die durch ihre Hilfsbereitschaft die Aufnahme der ausländischen Schüler in die Familie erst möglich machen.

An der Schule wird in drei Sprachen unterrichtet – in Spanisch, Deutsch und Englisch. In höheren Klassen ist der Anteil der Unterrichtsstunden in den Fremdsprachen zunehmend. Wir konnten bereits in den vergangenen Schuljahren Schülerinnen und Schüler aus Mexico an der Grovesmühle aufnehmen. Im September 2013 flog erstmals ein Teil unserer Schüler nach Guadalajara.
Auch andere mexikanische Schülerinnen und Schüler sind bei uns willkommen! Unser Internat hält ein Zimmerkontingent für internationale Schüler bereit.

Für Fragen zum Projekt steht Ihnen Gabriele Könnecke zur Verfügung.

 

Unterstützer und Sponsoren

Der Schüleraustausch wurde von unserer Kollegin Gabriele Könnecke initiiert und vorangetrieben. Nun erhält sie zusätzliche Unterstützung durch Felix Würdig, der an der Grovesmühle auch Spanisch unterrichtet.

Doch auch anderen Sponsoren und Unterstützer möchten wir hier unseren Dank aussprechen:

  • Frau Yariela Badtke und Frau Kopf vom Netzwerk Harz global

  • ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH

  • Der Stiftung Nord-Süd-Brücken

  • Dem Landesschulamt Sachsen-Anhalt

  • Dem Förderverein Landschulheim Grovesmühle e.V.

  • Den Gasteltern

  • Must Metalle-Container Recycling GmbH

Grovesmühle Internationalität Internationale Schule
Grovesmühle Internationalität Internationale Schule
Grovesmühle Internationalität Internationale Schule
Grovesmühle Internationalität Internationale Schule

Schulpartnerschaft mit Argentinien

Seit Anfang 2017 befindet sich das Landschulheim Grovesmühle im Aufbau einer neuen Schulpartnerschaft – der größten technischen Schule im Nordwesten Argentinien - der Tecnico Nr. 2°. Die Schule liegt im Inneren des Landes in San Miquel de Tucuman, der Hauptstadt der Provinz Tuchman.

Ablauf

März 2017: Die Grovesmühle kam Besuch von einer kleinen argentinischen Gruppe bestehend aus zwei Lehrerinnen und vier Schülern, mit dem Ziel unsere Schule kennenzulernen, gemeinsame Projektideen zu entwickeln und eine Vereinbarung über einen Schüleraustausch zu treffen. Im Laufe des Aufenthalt gab es zahlreiche interessante Programmpunkte, Exkursionen und Projekte. Weiterhin bestand für die Schüler und Lehrer die Möglichkeit im Unterricht zu hospitieren, um Eindrücke aus dem Schulalltag zu gewinnen.

September 2017: Im Spätsommer fand der Gegenbesuch statt. Vom 18.09 - 27.09 2017 ging es für drei Lehrer und Schüler nach San Miquel de Tucuman. Die Reise war geprägt von Offenheit und Gastfreundlichkeit. Zahlreiche interessante Erlebnisse brachten den Schülern und Lehrern die argentinische Kultur und Lebensweise näher. Neben Besichtigungen der regionalen Industrie wurden auch Ausflüge in die Berge unternommen. Besonderes Highlight war die Präsentation der Grovesmühler Schüler vor einem breiten Publikum. Neben fast 150 Schülerinnen und Schülern waren auch das örtliche Fernsehen "Canal 8" sowie der Honorarkonsul für Deutschland German Enrique Böttger zu Gast.

Während des Besuchs in Argentinien wurde für das Jahr 2018 ein Incoming vorbereitet, das im September 2017 stattfand. Das Projektthema dieser Reise war „Eine Welle von Müll!“

Während des Besuches setzten sich die deutschen und die argentinischen Schüler intensiv mit dem Thema Müllentstehung, Müllvermeidung und Alternativen auseinander. Dazu erarbeiteten die Schüler themenbezogene Präsentationen oder auch kleine Filme. In den verschiedenen Workshops wurde sich mit Upcycling, dem ökologischen Fußabdruck und Mülltrennung/-entsorgung beschäftigt. Dazu gehörte auch ein Besuch der Firma Elektrcycling in Harlingerode und der Firma Must in Vienenburg.

Im September 2019 wird wieder eine geförderte Gruppenreise nach Argentinien stattfinden.

Gefördert werden die Reisen durch Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, dem Landesschulamt, der Stiftung Nord-Süd-Brücken und dem Förderverein der Schule. Hierbei handelt es sich jedoch nur um eine anteilige Förderung, wodurch wir bei der Realisierung des Projektes auf Spenden angewiesen sind. Diese sollen in erster Linie zur Unterstützung der argentinischen Schüler verwendet werden, da diese den finanziellen Eigenanteil nicht immer leisten können. Im Vorfeld leistete die Firma Must Metalle-Container Recycling GmbH bereits mehrfach eine großzügige Spende.

Der Dachverband Reichenstraße e.V. Quedlinburg begleitet das Projekt inhaltlich.

Unterstützer und Sponsoren

Der Schüleraustausch wurde von unserer Kollegin Gabriele Könnecke initiiert und vorangetrieben. Nun erhält sie zusätzliche Unterstützung durch Nicolle Puts-Warnecke und Felix Würdig, der an der Grovesmühle auch Spanisch unterrichtet.

Doch auch anderen Sponsoren und Unterstützer möchten wir hier unseren Dank aussprechen:

  • Frau Sylvia Ungherini und Graciela Baena vom Tecnica No. 2

  • Frau Kopf vom Netzwerk Harz global

  • ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH

  • Der Stiftung Nord-Süd-Brücken

  • Dem Landesschulamt Sachsen-Anhalt

  • Dem Förderverein Landschulheim Grovesmühle e.V.

  • Den Gasteltern

  • Must Metalle-Container Recycling GmbH

Wir freuen uns, wenn Sie über unseren Förderverein den Schüleraustausch unterstützen!

Erfahrungen mit dem Schüleraustausch

Austauschschüler suchen Gasteltern


Unterstützen Sie unsere Schulpartnerschaft

Unser Schulhund Pelle

Seit 2011 besucht Katja Must regelmäßig mit ihrem Labrador unsere 5. und 6. Klassen. Die hundegestützte Pädagogik sorgt nicht nur für eine bessere Lernatmosphäre, sondern verbessert das Sozialverhalten der SchülerInnen und hilft beim Stressabbau. Durch den Umgang stärkt sich das Selbstbewusstsein der Kinder und sie entwickeln eine positive Einstellung zur Schule. "Der Hund fordert nicht. Er erzählt nichts weiter, er bewertet nicht. Die Kinder können so sein, wie sie sind." Die Kommunikation des Hundes ist direkt und eindeutig, kennt keinen Spott und keine Vorwürfe.